Gasthof Weisses Rössle

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Geschichte

 

Über das Kloster Königsbronn

und

Brauereiausschank Weisses Rössle

 

 

Kloster Königsbronn

 

Das Zisterzienserkloster Königsbronn

welches sich durch wertvolle Privilegien, Schenkungen und Patronatsrechte,

diese u. A. in der Reichsstadt Reutlingen und zu Pfullendorf besass, umfangreich entwickelte und zu beachtlichem Wohlstand kam,

vor seiner am 29. und 30. April 1552 erfolgten völligen Einäscherung

und Zerstörung durch Marktgraf Albrecht Alkibiades von Brandenburg - Kulmbach, ( dem Verbündeten des Kurfürsten Moritz von Sachsen, der im Krieg gegen den Kaiser Stand ) als Strafe dafür, dass sich das in Kaiserlicher Huld stehende Kloster der Reformation, die Herzog Ulrich von Württemberg durchzuführen bestrebt war, entzog,

indem es sich auf die Rechte des Österreichischen Königs Ferdinand stützte.

- Im Hintergrund, unter den Felsen am Brenzursprung zeigt sich rauchend die Klösterliche Eisenschmitte und rechts daneben an dem Senkrecht abstürzenden Schmiedefelsen -

hinter dem Mauereckturm - die Klosterwirtschaft mit „Bindehaus",

woraus die Brauerei „Weisses Rössle" hervorging.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brauereiausschank Weisses Rössle

 

Von Anfang an nutzte man das Gebäude Gastronomisch

 

Ist von baulichen Sehenswürdigkeiten in Königsbronn die Rede, erwähnt man den noch erhaltenen Gebäuden des ehemaligen Zisterzienserkloster's, der unbestrittenen pittoresken Klosterkirche, dem 1985 renovierten Rokoko - Rathaus und der Herwartsteinruine meist auch das altehrwürdige Wirtshaus nahe dem alten Brauereigebäude.

Bereits seit über vier Jahrhunderten existiert dort ein Gasthof, durchweg unter dem Namen „Weisses Rössle".

Erbaut um 1552, gelangte das imposante Bauwerk, nachdem es vorher lange Zeit zum Königsbronner Kloster gehörte, schon anno 1586 in privaten Besitz: Jakob Muss der damalige Faktor des Hüttenwerkes, erwarb Grundstück und Gebäude mitsamt Schankgenehmigung.

Der Ankauf des Wirtshauses erwies sich recht bald als ein lohnendes Geschäft, nicht zuletzt deshalb, weil der neue Inhaber Jakob Muß kraft seiner Position als Leiter des Königsbronner Hüttenwerks den dort beschäftigten Arbeitern den Besuch einer anderen Gaststätte kurzerhand untersagt.

Im Jahre 1702 erstritten sich die damaligen Besitzer des Gasthofes, die Familie Scheuerlen, zusätzlich zur bereits bestehenden Schankgenehmigung schliesslich noch die Erlaubnis zur Verköstigung ihrer Gäste und zur Einrichtung von Gästezimmern.

Dies bedeutete eine Wandlung des „Weissen Rössles" von einer einfachen Gaststube hin zu einer Herberge. In der Folgezeit erlebte es einen rasanten Aufstieg zu einem der bekanntesten Wirtshäuser in Königsbronn.

Auch die mitunter wüsten Verheerungen zahlloser Kriege und Feldzüge konnten diese Entwicklung nicht wesentlich beeinflussen oder gar abwenden; die Bausubstanz blieb weitgehend unbeschädigt erhalten.

Die Besitzern des „Weissen Rössles" - in Chronologischer Reihenfolge waren dies die Familien Muß ( Erwerb des Gebäudes und der Schankerlaubnis), Veyl, Scheuerlen ( Erwerb der Konzession zur Verköstigung und Anbieten von Übernachtungen), Hagstotz, Bletzinger, Sayler, Maier und die Familien Haible / Weischedel.

Ihnen allen gelang es immer wieder Ungemach von Ihrem Besitz abzuwenden oder andernfalls den entstandenen Schaden zu beheben.

Im Jahr 2003 wurde die Klosterbrauerei AG mit Wolfgang Reich als Vorstandsvorsitzendem gegründet.

Familie Lindenmeyer hat die Pacht seit Dezember 1978 inne und kann also wegen der bewegten, doch immer aufstrebenden Geschichte des „Weisses Rössles" mit einigem Recht stolz sein auf „Ihre" Gaststätte.

 

stich um 1800